Nord-West/National Parks USA 2015-2
25.Juli - 17. Sept. 2015
Mammoth Lakes
Wir flüchten vor der Hitze und sind angenehm überrascht. ‚Mammoth Lakes‘ – viele kleine Bergseen, Wälder und angenehmes Klima. Finden den letzten freien Platz auf einem der vielen Camping und bleiben drei Tage an den ‚Twin Lakes‘.
‚Owens Valley‘, mit dem Shuttlebus und dann zu Fuss zu den ‚Devils Postpile‘, ein Naturphänomen: sechseckige Basaltsäulen wie Bienenwaben. Die Wanderwege sind schön und breit, aber sandig. Kaspar mit seinen Sandalen hat das Gefühl, ein Fakir zu sein. Definitiv die falschen Schuhe.
Bei den ‚Rainbow Falls‘ essen wir unseren Lunch: getrocknetes Jerkey (2-mm-dickes Bündnerfleisch, hart und zäh). Kaspar beisst sich dabei den linken, oberen, hinteren Zahn aus – na prima, genau wie in Mexiko Baja California! Er ärgert sich, es tut nicht weh, aber der Zahn stört.
Im 1992 brannte hier ein riesiges Stück Wald (8765 acres/1 acre ist etwa 4200 m2) ab. Der Waldbrand wurde durch Blitzschlag verursacht. Viele der 250 Jahre alten Bäume brannten. Es gibt drei Dinge, die den riesigen, schönen, pfeilgeraden Bäumen zusetzen: Feuer, Sturm (2011 stürmte es hier mit 170 Meilen resp. 250 km/Std.) und einem Käfer, der die Krone der Riesen befällt und sich dann nach unten durchfrisst.
Nehmen die Panoramica Gondola ‚Eleven 57‘ auf den Gipfel. Es sind viele Mountainbikers auf speziellen Bike-Routen unterwegs. Ganz oben auf 11057 Feet (3320 m) werden wir von einer grandiosen Bergwelt in Atem gehalten.
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Geniessen hier die Aussicht und das verspätete Frühstück. In der Zwischenstation öffnet die Gondel und wir werden von einem Mitarbeiter gefragt ‚how are you today‘ - so eine Freundlichkeit haben wir in der Schweiz noch nie erlebt! Wir staunen: er säubert zudem jede Gondel. Viele Sessellifte fahren hier hoch - muss im Winter grandios sein. Eine Tageskarte kostet 107 $, kann aber im Voraus im Internet günstiger gekauft werden. An guten Tagen tummeln sich hier 25‘000 Gäste. Viele Sportler kommen aus dem nahen Los Angeles - nur 225 Meilen. Im Ort hat es viele Hotels, Restaurants und man hat mehr Chancen, einen Bären zu sehen als in den umliegenden Wäldern. 26 Bären bevölkern den Ort, vor allem in der Nacht.
Mono Lake
Besteigen den Honda-Roller und fahren den ‚Mammoth Scenic Loop‘ auf die Autobahn. Zum Glück hat es einen Pannenstreifen, denn wir fahren lediglich 60 km/Stunde. Die LKWs und Autos donnern an uns vorbei. Der ‚Mono Lake‘, ein Salzsee ohne Abfluss - wird auch ‚Dead Sea of California‘ genannt.
Weil Kalifornien acht Flüssen das Süsswasser entzieht, fiel der Wasserspiegel um ca. 2 m und dabei wurden die Tuffsteingebilde sichtbar. Diese entstanden durch Frischwasser und mineralhaltiges Salzwasser. Heute ist der See geschützt und man versucht den Wasserspiegel wieder etwas zu erhöhen. Leider ist 2015 wieder ein sehr trockenes Jahr und der Wasserspiegel sinkt jetzt schon (Juni) unter den Tiefstand von 1941.
‚Bodie Historic State Park‘ - Ghost Town
Im Jahre 1859 fanden vier Prospektoren Gold, aber der Goldboom begann erst 1880 so richtig, weil ein Schürfer Gold verkaufte. Dadurch wurden die Leute auf das Goldvorkommen aufmerksam. Die Stadt wuchs in einem Jahr rasant von 20 Goldschürfern auf 10‘000 Einwohner, mit allem ‚Drum+Dran‘ wie Kneipen, Theater, Bordelle, Barbier, Kriminellen, Kirchen, Warenhäusern, Schmiede, Feuerwehr, Hotel, Sägewerk und vielen Wohnhäusern. Es ging hoch zu und her mit wilden Schiessereien, Überfällen und jeden Tag einen Toten. Sogar der Pfarrer soll gesagt haben wie ‚Sodom und Gomorra‘. Einmal wurde ein Unschuldiger gelinkt. Was soll es - schon passiert! Die Stadt brannte zweimal fast komplett nieder. Nach 25 Jahren war der Goldrausch vorbei. Eine von 30 Minen arbeitete noch bis ca. 1940. Von diesem Zeitpunkt an verfiel die Stadt und wurde zur Geisterstadt!
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Yosemite National Park
Fahren den langgestreckten ‚Tioga Pass‘ hinauf. Der MAN schwitzt wie immer, die Heizung läuft auf Stufe Maximum und die Fenster sind offen. Er schafft es wieder mit Bravour! Dann leicht hinunter an schönen Wäldern und vielen, kleinen Seen vorbei. Im Visitor Zentrum holen wir die obligaten Informationen.
Bigi hat sich in den Kopf gesetzt, den vom Eis blank polierten ‚Lembert Dome‘ zu besteigen. Dieses Mal sind wir schlau und ziehen feste Schuhe an. Es ist ein kurzer, eineinhalb Meilen langer, aber steiler, schöner Wanderweg mit 300 m Höhenunterschied. Oben angekommen hat man eine 360 Grad Rundsicht über einen kleinen Teil des Parks.
Wir spinnen, sind schon um 05.45 Uhr auf den Beinen und eine Stunde später keuchen wir den ‚Tioga Pass‘ hinauf zum ‚Glacier Point‘, einer Aussichtsterrasse mit weitem Blick über das ‚Yosemite Valley‘ und den bekannten ‚Half Dome‘ (2693 m). Die ersten Regentropfen fallen. Heute keine Wanderung, sondern zurück zum Camping und ausruhen. Bigi bäckt Schoggi-Chips.
Beim ‚Tunnel View‘ schauen wir ins ‚Yosemite Valley‘ hinunter mit den beiden Wahrzeichen ‚El Capitain‘ (Steilwand) und dem ‚Half Dome‘ im Hintergrund. Im Tal läuft eine Kojote auf der Strasse und lässt sich weder von Autos noch fotografierenden Touristen stören. Wollen zum ‚Vernal Fall‘ (unterer Wasserfall). Der ‚Mist Trail‘ führt über 600 Stufen bis zur Wasserfallabrisskante. Es ist erst 11 Uhr und so steigen wir weiter auf bis oberhalb des ‚Nevada Fall‘. Den Abstieg nehmen wir über den nicht ganz so steilen Horse Trail.
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Besuch bei Jim + Linda / John + Cathy
Vor einem Monat haben wir Jim + Linda sowie John + Cathy kennengelernt. Sie haben uns eingeladen und wir besuchen sie auf ihrer Mandel Plantage. Geniessen die Gastfreundschaft. John zeigt uns bei einem guten Nachtessen die Pässe seiner Schweizer Eltern. Jim zeigt uns die Mandel Plantage. Er ist froh, dass auf ihrem Grundstück 5 Quellen sprudeln. Somit hoffen sie bis zur Ernte im Herbst durch die Dürreperiode zu kommen. Die Leitung der Plantage hat er bereits an seine zwei Söhne weitergegeben. Sie müssen die ganze Nacht Pestizid spritzen, was unsere Nachtruhe stört.
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Nappa Valley
John lässt es sich nicht nehmen, uns höchstpersönlich ins Nappa Valley zu chauffieren. Er hat bis zu seiner Pensionierung lange bei ‚Gallo Winerys‘‘ gearbeitet und kennt die meisten Weingüter. Wir besichtigen u.a. ‚Sutter Homes‘ sowie die mit einer Schweizerflagge geschmückte ‚Pestoni Family‘ (Tessin). Wir degustieren gute Weine und kaufen ein paar Flaschen im hohen Preissegment.
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San Francisco
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Technische Daten ‚Golden Gate Bridge‘: Gesamtlänge inkl. Auffahrtsrampen 2,789 km / Länge des Hängeseils der Brücke 1,966 km / Länge der Hauptspannweite 1,28 km / Breite der Brücke 27,4 m / Höhe der Pfeiler 227 m / Maximale Tiefe des Fundaments 33,5 m / Entfernung vom Meeresspiegel 67 m / max. Querschwingung 8,4 m / max. Schwingung nach unten 3,3 m / max. Schwingung nach oben 1,8 m / Kabeldurchmesser 0,92 m / Kabellänge 2,332 km / Anzahl von Metalldrähten in jedem Kabel 27,572 / Kabelgewicht 21‘770 t
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Die ‚Cable Car‘ sind ein beliebtes Transportmittel der vielen Touristen. An den Haltestellen gibt’s lange Warteschlangen, da nur alle 15 Minuten ein Cable Car fährt. Wie der Name sagt, werden die Tramwagen an ein im Boden verlaufendes Drahtseil gehängt und so den Berg hinauf gezogen. Hinab geht es in rasanter Fahrt. Die Touristen stehen teilweise seitlich auf dem Trittbrett und hängen heraus. Nichts von Sicherheitsvorschriften - und dies im äusserst sicherheitsbewussten Amerika. Der Tramchauffeur überfährt eine Haltestation, da er zu spät bemerkt, dass wir aussteigen wollen. Bremsen ist für ihn nicht mehr möglich. An der Endstation wird das Tram auf einer Drehscheibe von Hand gedreht.
Zu Fuss geht’s die steilen Strassen nach ‚Chinatown‘. Im gleichen Restaurant assen schon die Präsidenten Clinton und Bush. ‚Painted Ladies‘ – alte, farbige, viktorianische Häuser aus dem Jahre 1906. Sie wurden nach dem grossen Erdbeben gebaut und sind heute eine Touristenattraktion.
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Die steilste Strasse von San Francisco wurde nachträglich mit vielen Kurven ausgebaut und seitlich schön bepflanzt. Alle wollen hier mit ihrem Auto hinunter fahren – wir verzichten freiwillig! Wir würden ohne Zweifel heute noch dort stecken oder die Polizei hätte uns mit einem Kran und einer saftigen Busse befreit!
Auf der Hauptstrasse im flachen Teil der Stadt verkehren alt ehrwürdige Trams aus den 30er Jahren.
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Heute 4. Juli ‚Independenz Day of America‘ (Nationalfeiertag) sind viele Amerikaner und Touristen auf der ‚Fisherman’s Warf‘ unterwegs. Es wird viel eingekauft und in den kleinen Parks wird auf das Feuerwerk. Wir verzichten, da es kalt wird und Nebel aufzieht. Im Nachhinein hören wir, dass man nur den farbigen Himmel sehen konnte. Die Gefängnisinsel ‚Alcatraz‘ ist auf Monate ausgebucht und wir sehen sie nur aus der Ferne.
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Bye-bye San Francisco
Kalifornische Pazifikküste
Die kalifornische Pazifikküste nach Norden ist felsig. Die Strasse auf den Klippen ist äusserst kurvig und es braucht ‚Seetauglichkeit‘. In ‚Fort Brogg‘ warfen die Amerikaner von 1949-67 allen Kehricht ins Meer. Die Strömung schwemmte das Meiste ins Meer hinaus, nur die Glasflaschen bliben zertrümmert in Küstennähe. So kann man heute an einem Strandabschnitt verbotenerweise Glaskieselsteine sammeln.
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Fort Ross
‚Fort Ross‘ wurde ca. 1812 von den Russen gegründet. Sie versorgten von hier aus ihre Siedler in Alaska mit Seehundfleisch, Brot und später Früchten. Hier steht noch eine russisch-orthodoxe Kirche mit den zwei Türmen. Beim grossen Erdbeben 1906 wurde viel zerstört. Nun ist alles bestens restauriert. Auch der amerikanische General Sutter mit Schweizer Wurzeln hat hier Holz verladen. General Sutter hatte ein Problem, da auf seinem Land Gold gefunden wurde. Die Goldsucher vernichteten seine Existenz.
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Mendocino
‚Mendocino‘ – jedermann bekannt durch den 70er Ohrwurm ‚Mendocino‘. Heute ein kleiner Touristenort mit Bioläden und einigen gestrandeten Künstler.
Ferndale und Eureka
Zwei Orte mit viktorianischen Häusern, ziemlich untypisch. Hier wohnten Amerikaner, welche durch den Holzhandel reich geworden sind. Später verarmten sie. Das Ortsbild ist noch intakt, da sie kein Geld mehr für die Renovation hatten.
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Redwood National Park / Avenue of the Giants
Hier stehen die riesigen Nadelbäume.
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Es gibt zwei Arten: an der Küste den ‚Coast Redwood‘ (bis 112 hoch, Stamm 6,6 m dick, 2000 Jahre alt) und im Landesinneren den ‚Giant Sequoia‘ (bis 94 m hoch, Stamm 12 m dick, 3200 Jahre alt). Eine besondere Attraktion: man kann mit dem Auto durch einen ‚Giant Sequoia‘ fahren – ausser das Fahrzeug ist so gross wie unseres.
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Crater Lake
Vor langer Zeit brach der ‚Mazama Mountain‘ durch einen Vulkanausbruch in sich zusammen und bildete den riesigen ‚Crater Lake‘. Der See ist tiefblau, glasklar, Wasserqualität mehr als sauber, momentane Wassertemperatur 12 °C, erwärmt sich im Sommer und gefriert im Winter nicht, 16 km Durchmesser, tiefste Stelle 592 m und somit der tiefste See von Amerika, wurde mit einem ferngesteuerten U-Boot erforscht. Die Strasse führt 26 Meilen rund um den See mit vielen, grosszügig angelegten Aussichtspunkten. Auf dem Kratersee verkehrt ein Touristenboot zur ‚Wizard Island‘, einer Vulkaninsel, die erst vor 7700 Jahren entstand. Wir sind auf 2000 m Höhe, es ist kalt und teilweise neblig. Im Winter reden sie von durchschnittlich 15 m Schnee. Die Bäume sind dann unter dem Schnee begraben. Ein Abstecher führt uns zu den etwas abgelegenen ‚Pinnacles‘ – Säulen aus Lavagestein.
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Painted Hills/John Day Fossil Beds Nat. Monument
Bei der US-Post schläft man gut! Fast sind wir an den ‚Painted Hills‘ vorbeigefahren, die Bigi soeben in einer Brochure entdeckt hat. 5 Meilen zurück und dann 6 Meilen in eine Stichstrasse. Hier finden wir die wunderschönen, farbigen Berge. Das Licht ist laut einer Berufsfotografin gut, wolkig und regnerisch. Die Hügel sind gelb, rot und schwarz.
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Craters of the Moon National Monument
Stehen auf dem Camping inmitten eines erkalteten Lavastroms. Na ja, so interessant ist dieser Vulkanausbruch vor 2000 Jahren nicht. Man denkt immer, es ist nur schwarze Lava, aber überall spriessen Blumen, kleine Sträucher und ein paar Tannen. Sogar Squirles finden hier Nahrung.
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EBR-I / weltweit erstes Atomkraftwerk
Unterwegs kommen wir am weltweit ersten Atomreaktor EBR-1 vorbei. Die Amis waren doch so verrückt, den Atommeiler auf ein Vulkan- und Erdbebengebiet erster Stufe zu stellen - vermutlich haben sie hier gerade genügend Land! Dieser Atommeiler funktionierte von 1951-64 und produzierte gerade so viel Strom, dass es für den Betrieb des Meilers genügte. Auf dem Gelände stehen auch zwei atomgetriebene Düsenantriebe. Diese waren für ein atomgetriebenes Flugzeug (Bomber) bestimmt. Kennedy hat diesem Traum wegen zu hoher Kosten ein Ende gesetzt. Das Projekt wurde nur für grosse Flugzeugträger und U-Boote weiterentwickelt.
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Unsere Aussentreppe können wir seit einiger Zeit nur noch automatisch herunter lassen, hinauf geht’s mit Muskelkraft. Kaspar macht sich schlau und muss das Aussenblech demontieren (Schrauben herausbohren): Oh weh, der Stossdämpfer ist gebrochen. Eine Spätfolge aus Argentinien, wo er einen Felsen gestreift hat.
Jackson Hole
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‚Jackson Hole‘ ein versnobtes Skigebiet für Amerikaner. Im Sommer werden die Touristen mit einer abendlichen Schiesserei mit Knallerei und vielen Toten unterhalten. An allen vier Eingängen zum Hauptpark stehen Torbogen aus Elk- resp. Hirschgeweihen. Im Herbst kommen ca. 8‘000 Hirsche vor die Stadt zum überwintern. Sie werden mit Gras-Pellets gefüttert. In früheren Zeiten sind die Tiere in tiefere Lagen weitergezogen, was ihnen heute durch die Zivilisation verwehrt ist.
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Teton National Park
Etwas abgelegen im Park finden wir die Bisonherde. Die Bisons sind recht gross und Angst einflössend. Sie liegen im Gras und kauen wieder. Kaspar wendet den MAN auf dem Feldweg, da fühlt sich ein Bison gestört, erhebt sich und trottet davon. Auch wir fangen das Postkartensujet der Scheune mit Mount Teton (4100 m) im Hintergrund ein. Im Park steht eine kleine Kapelle.
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Yellowstone National Park
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Der ‚Yellowstone‘ ist der grösste und im Jahre 1872 gegründete National Park der USA. Der ‚Old Faithful‘ Geysir speit pünktlich alle 90 Minuten eine 94 m hohe Fontaine in die Luft und zieht jeweils hunderte von Touristen an. Überall sprudeln heisse Quellen, es qualmt, dampft, riecht leicht nach Schwefel und die Erdkruste sowie Wasserpools leuchten in allen Farben. Die Holzwege dürfen nicht verlassen werden wegen Einbruchgefahr. Leider kann man nirgendwo baden, da es zu heiss (96 °C) und gefährlich ist.
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Der ‚Grand Canyon of Yellowstone‘ ist mit den zwei Wasserfälle wunderschön. Im Osten des Parks stösst man immer wieder auf eine Bisonherde.
Die Bullen blockieren gerne die Strasse und es entstehen mehrere Kilometer lange Staus. Ein Bulle schwimmt durch den Fluss, schüttelt das Wasser ab und wälzt sich anschliessend im Sand.
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Auf der Fahrt vom ‚Yellowstone Park‘ nach ‚Cody‘ überqueren wir ein paar hohe Pässe. Hier war 1880 das Rückzugsgebiet der Indianer nach verlorenen Schlachten. Die Passhöhe macht den Schnitt zwischen fruchtbaren Ebenen mit Wäldern, Wasser, schönen Farmen und Landwirtschaft und auf der anderen Seit beginnt die Wüste und Trockenheit.
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Cody
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Vor dem altehrwürdigen Hotel Irma in ‚Cody‘ ist eine grosse Schiesserei angesagt. Die Kulisse mit Bank, Bar, Gefängnis und Postkutsche ist aufgestellt. Der Ansager macht zuerst viel Reklame für Coca Cola, Irma Hotel, Gewehre und diverse Restaurants - alles Sponsoren. Nun kommen die Schauspieler mit zwei Fahnenträgern aus USA und Wyoming. Alle stehen auf, legen die Hüte ab und singen die Nationalhymne - mit Hand auf dem Herz. So, nun kann es losgehen. Die Geschichte ist rasch erzählt: Drei Gangster kommen in die Stadt, werden aber vom Sheriff verjagt. Sie kommen nachts zurück und überfallen die Bank, die nur noch eine Wäscherei ist. So überfallen sie die Gäste an der Bar und die Postkutsche. Riesen Knall von Dynamit. Dies ruft natürlich ‚Buffalo Bill‘ und ‚White Erb‘ auf den Platz. Kurze Schiesserei und die Guten gewinnen, die drei Gangster sind tot. Das war’s dann! Am Abend besuchen wir eine Country-Music Show. Gute Songs, die wir noch zum Teil aus der Hitparade kennen. Essen einen grossen Becher Popcorn, wie Amis!
Cody Nite Rodeo
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Wir steuern die Tribüne auf der gegenüberliegenden Seite des Stadions an. Hier satteln die Cowboys wilde Pferde und Ochsen. Wir sitzen in der vordersten Reihe und verfolgen interessiert, wie den in den Boxen eingepferchten Pferden das Sattelzeug angelegt wird. Wie immer wird zuerst stehend die Nationalhymne gesungen und der Speaker betet – das ist Amerika! Es gibt Wettkämpfe zwischen den Cowboys. Das Kalb muss rasch möglichst mit dem Lasso eingefangen werden. Der Reiter springt ab, legt das Kalb auf den Boden, fesselt ihm die Beine und die Zeit wird gestoppt. Der Sieger braucht heute 9,7 Sekunden. Ein als Cowboy verkleideter Clown moderiert gekonnt die Show. Cowgirls gehen ebenfalls gut mit dem Lasso um. Ein Wettkampf für Frauen ist rasch möglichst um drei Hindernisse zu reiten. Dazwischen zeigen die Kunstreiterinnen Kunststücke auf dem Rücken der Pferde. Atemberaubend! Die zwei Reiterinnen haben am sechzigsten Thronjubiläum der Queen in England Amerika vertreten. Kinder von zehn Jahren zeigen bereits ihre Cowboykünste beim Bullreiten. Das Rodeo ist sein Geld wert! Nur zufriedene Gesichter steuern dem Ausgang zu!
Wir schauen uns bei ‚Walmart‘ (wie MMM) den Aushang der Jobs mit der Lohnliste an.
Thermopolis
Die weltgrössten Thermal Hot Springs. Haben uns darunter etwas anderes vorgestellt. Es hat ein öffentliches Badehaus in welchem man gratis baden kann. Sitzen 25 Minuten im schwefelhaltigen, 40-grädigen Thermalwasser. Der Pool ist nicht allzu gross und jeder spricht mit jedem. Die max. Badezeit ist 20 Minuten!
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Wyoming Whiskey
Am Strassenrand steht eine Werbetafel ‚Wyoming Whiskey Distillery‘. Nur 13 Meilen Umweg auf dem Weg zurück nach ‚Cody‘. Wyoming Whiskey gibt es erst seit 2008 und wir machen eine Tour. Dieser Whisky heisst eigentlich ‚Bourbon‘ und ist die amerikanische Variante des Whisky – hier Whiskey genannt. Natürlich kaufen wir nach der Degustation eine Flasche und Gläser. Schmeckt gut! 44% Alkohol, recht stark.
Der MAN braucht einen Service!
Punkt 7.00 Uhr stehen wir vor der Garage ‚B&B Fleet Service‘ vor dem halb geöffneten Garagentor. Sofort können wir hineinfahren und der grosse Service an unserem MAN kann beginnen. Es ist ein Familienbetrieb mit Vater als Mechaniker, dem älteren Sohn Bob als Fachmann sowie einem zweiten Sohn, welcher Koch gelernt hat. Er macht kleine Arbeiten wie Reifen pumpen (weil zu hart gepumpt wird haben wir später ein Problem) und Reinigungsarbeiten. Zwei Dieselfilter und das synthetische Öl besorgen sie in der Stadt. Die anderen Ersatzteile holt Kaspar vom Dach. Seit gestern hat der MAN auf einem Luftkreis einen massiven Druckverlust. Kaspar meint: ‚er hät gmärkt, dass es in Service gaht!‘ Der Mechaniker findet das Loch im Schlauch sofort und ersetzt diesen.
Die Drei sind sehr schnell und gut im Arbeiten. Alles läuft perfekt. Öl ablassen und Keilriemen ersetzen. Dieselfilter von NAPA ersetzen. Separfilter, welcher sehr stark verschmutzt ist, reinigen und neue Dichtungen einsetzen. Diverse Brieden müssen ersetzt werden. Bis 15.00 Uhr ist alles erledigt. Kaspar räumt die Kisten wieder ein und verstaut alles am richtigen Ort. Nun kommt die Überraschung: der MAN lässt sich nicht starten! Es hat Luft im System. Nach einer Stunde entlüften kommt der Senior Chef auf die Idee, dass die Dieselfilter von NAPA Schuld sind. Kaspar holt vom Dach die Originalfilter und siehe da, sie sind nicht gleich! Also wechseln, aber der Motor springt immer noch nicht an. Weiterhin Luft in der Leitung. Der Chef liegt unter den MAN und sieht den Übeltäter sofort. Der Separfilter ist undicht. Also neu abdichten. Nun springt der MAN-Motor an und alle jubeln! Inzwischen ist es 18 Uhr geworden – Kaspar hat alles drei- bis viermal im MAN verpackt und später wieder mit Hilfe des jüngeren Sohnes ausgepackt. Die Rechnung ist mehr als günstig: 868.40 $. Geben grosszügiges Trinkgeld und Geschenke für alle. Wollen nächstes Jahr, wenn wir von Alaska zurück kommen, nochmals hierhin.
Devils Tower National Monument
Das ‚Devils Tower National Monument‘ sehen wir schon von weitem! Der Fels besteht als sechseckigen Basaltsteinen und ragt 284 m über das flache Land hinaus. Sehen zwei Zweierseilschaften in der Steilwand.
1. August
Den 1. August feiern wir auf einem abgelegen Camping im Wald in den 'Black Hills'. Zur Feier des Tages gibt’s Kartoffelsalat, diverse Salate und die von einem pensionierten Schweizer Metzger geschenkten Schweinsbratwürste mit Thomy Senf und einer guten Flasche Wein.
75. Harley Motorcycle Rally (3.-9. August 2015)
In ‚Sturgis‘ ist das ‚75. Harley Motorcycle Rally‘ in Gang. Der Staat ‚South Dakota‘ hat 800‘000 Einwohner. In dieser Woche werden ein bis eineinhalb Millionen Harley-Fahrer in der Region erwartet - unvorstellbarer Lärm und teilweise kurlige Gestalten. In der schönen Wildwest Stadt ‚Deadwood‘ beobachten wir das Geschehen. Hunderte von Harleys sind parkiert, werden von Bikini-Girls gegen Bezahlung gewaschen und sie fahren im Tross.
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Rapid City
Hier steht eine genaue Kopie einer norwegischen Stavkirche. Sie wurde 1969 gebaut und ist ein Geschenk. Auf der Suche nach der Wasserabfüllstation überfährt Kaspar auf einer kleinen Quartierstrasse ein Stopp-Signal. Hinter uns ertönt die Sirene der Polizei. Der Polizist kommt nach vorne, Kaspar zeigt seine unbewaffneten Hände, muss aussteigen und sich mit Führerschein/Identitätskarte ausweisen. Gerade mal Glück gehabt: Kaspar bekommt eine Ermahnung und erhält keine Busse!
Wall Drug Store
Coffee only 5 Cent! Das muss was spezielles sein, also fahren wir bei ‚Wall‘ hinaus. ‚Wall Drug Store‘ ist Restaurant und Warenhaus in einem und wurde 1931 gegründet. Die Besitzer - Lehrerin und Apotheker - gaben sich 5 Jahre Zeit um das Geschäft zum Laufen zu bringen. Den Ort haben sie ausgewählt, da es hier eine katholische Kirche gibt. Auch haben sie im Gebet darum gerungen und wurden bestätigt. Nach viereinhalb Jahren hat die Frau während der Mittagsruhe die in der Ferne vorbeifahrenden Autos gehört. Nun kam ihr die zündende Idee: wir offerieren gratis eisgekühltes Wasser. Während der Mann noch die Tafeln an der Strasse aufstellte kamen schon die ersten Leute. ‚Mount Rushmore‘ war in der Entstehung und so nahmen sie an, dass in Zukunft viele Touristen hier vorbeifahren werden. Im zweiten Jahr hatten sie bereits 8 Angestellte. Es wurde ein gutes Geschäft. Es gibt auch eine Kapelle für Reisende. Wir geniessen zusammen ein opulentes Frühstück.
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Badlands
Die ‚Badlands‘ sind ganz verrückte, ausgewaschene Felsformationen und leuchten in allen Farben. Fahren den Loop von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Unterwegs sehen wir eine grosse Bisonherde und das erste Mal männliche Bighorn Sheeps. Die Weibchen mit ihren Jungen sieht man des Öfteren. Die putzigen ‚Praerie Dogs‘ leben in Löchern in einer Stadt zusammen.
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Minuteman Missile
Im kalten Krieg unterhielten die Amis 1050 solcher Langstrecken-Atomraketen. Wir können ein Gelände mit einer 58 m langen Rakete anschauen. Der Leitstand ist etwa 8 Meilen entfernt und 30 m unter der Erde. Alles stammt noch aus den 60er Jahren. 1991 haben die Weltmächte USA und Sowjetunion beschlossen, einen grossen Teil der Atombomben- und Raketenbestände zu verschrotten. Heute sind es nur noch 400 Minuteman. Eine dieser Raketen kann 10 Atomsprengkörper mitnehmen. Die Sprengkraft einer Minuteman ist 70 % der gesamten Bombenlast, welche im zweiten Weltkrieg abgeworfen wurde. Unvorstellbar! Die Amerikaner sagen: ‚Der erste Weltkrieg dauerte fünf Jahre, der Zweite sieben Jahre und der Dritte weniger als ein Tag!!!
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Mount Rushmore
Uns gefallen die vier in Stein gehauenen Präsidenten. Zuerst haben sie ein Modell 1 :10 angefertigt und dies massstabgetreu auf den Felsen übertragen. Es wurde gemeisselt und gesprengt. Sie haben von 1927 – 1941 daran gearbeitet.
George Washington war der erste Präsident (1789-1797) von Amerika und ‚der Vater der USA‘.
Thomas Jefferson war Präsident von 1801- 1809. Er war ‚der Vater der Verfassung und der Expansion (Alaska wurde dazu gekauft und die Mexikaner mussten nach dem verlorenen Krieg die drei Staaten New Mexiko, Arizona und California an die USA abgeben).
Abraham Lincoln war Präsident von 1861-1865, hat die Sklavenbefreiung eingeleitet und den Bürgerkrieg gewonnen.
Theodore Roosevelt war Präsident von 1901-1909. Er hat den Staat konsolidiert und den Panamakanal gebaut.
Ganz in der Nähe versuchen die Indianer etwas ähnliches ‚Crazy Horse Memorial‘. Seit langem wird gemeisselt und gesprengt. Man sieht jedoch erst das Gesicht des Indianerhäuptlings.
Jewel Cave und Wind Cave National Park
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Bis heute sind 145 Meilen Höhle, und dies auf drei Ebenen. 95 % aller ‚Boxwork‘ (sieht ähnlich aus wie Bienenwaben) findet man in der ‚Wind Cave‘. Die restlichen 5 % sind in einer Höhle in der Tschechei. ‚Boxwork‘ ist äusserst filigran. Erst 20 % der Höhlen sind erforscht. Löscht man in der Höhle das Licht, so herrscht absolute Dunkelheit wie in der ‚blinden Kuh‘.
Fort Laramie
1834-1890 diente das Fort als Armeaussenposten und Versorgungsstation für die Frontiers (Siedler, welche gen Westen zogen). Ca. 20‘000 Mann verloren bei diesen Zügen ihr Leben, vor allem durch Krankheiten. In den 1880er Jahren war der grosse Krieg der US-Armee gegen die aufmüpfigen Indianer. 1890 wurde das Fort aufgegeben. Hier war auch die Durchgangsstation für den 1859 startenden Goldrausch in Montana.
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Wir staunen immer wieder über die Bauweise der amerikanischen Häuser. Nur rudimentäre Isolation, alles mit einem Holzgerippe und riesengrosse Wohnfläche.
Rocky Mountain National Park
Im Rocky Mountain National Park hat es 116 Gipfel über 3000 m Höhe! Machen eine schöne 5 Seen Wanderung und geniessen einen gemütlichen Abend in ‚Estes Park‘. Die ‚Rail Ridge Road‘ führt 50 Meilen durch den Park und steigt bis auf 3713 m. Die höchste Passstrasse der USA! Auf der Westseite entspringt unten im Tal der ‚Colorado River‘ – hier ein kleiner Bach. Unten sehen wir Tannen und Espen, weiter oben ist nur noch Tundra und es ist kalt und windig. Der Borkenkäfer ist der Feind der Wälder. Hier gut zu sehen. Die Alpenflora blüht nur gerade mal 10 Wochen.
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Holzwarth Historic Site
Von 1917 - 1975 war hier ein kleines Hotel für reiche Amerikaner, welche ausritten und fischten. Die Family Holzwarth stammte aus Deutschland (Elsass). Nachdem sie ihren Saloon in Denver schliessen mussten, da die Regierung ein Alkoholverbot ausgesprochen hatte, zogen sie hier hin um eine Ranch zu führen.
Aber in dieser Höhe mit dem kurzen Sommer gedieh die Landwirtschaft nicht. Der Mann lud seine Saufkumpane fürs Weekend hierhin ein. Der Frau hat es nach dem Wochenende aber gereicht und sie sagte:‘ das nächste Mal, wenn du deine Freunde einlädst, so muss jeder 2 $ pro Tag bezahlen – das war die zündende Idee für ein Hotel! Kaspar zieht sich den 35 kg schweren Büffelmantel an. Bigi legt die alte Schürze mit Häubchen an und wäscht am Holzzuber die Socken.
Vail
Hier fand im Februar 2015 die Ski Weltmeisterschaft statt. Das Dorf ist riesig mit vielen, schönen Läden bekannter Marken. Für amerikanische Verhältnisse ist es sehr teuer hier. Das ‚Schweizer Chalet Hotel‘ macht einen gemütlichen Eindruck und serviert u. a. Fondue und Züri Gschnätzlets. Vom Ort aus sieht man nur einen Bruchteil des riesigen Skigebiets. Eine Saisonkarte für 20 Skigebiete kostet rund 700 Dollar, 10 Tage ca. 500 $. Die Werbung heisst: ‚5 Tage Ski-Abo lösen und den Rest der Saison gratis Skifahren!‘
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Über den ‚McClure Pass‘ und dann eine Gravelroad durch schöne Espenwälder zum ‚Kebler Pass‘ auf 3000 m. Begegnen hier oben zwei Hirten mit ihrer Schafherde und vielen Hunden. Beide haben ein Gewehr bei sich.
Crested Butte
Ein ehemaliges Minendorf ist bekannt wegen der farbigen, intakten Häuser aus 1880 und steht unter Denkmalschutz. Ein schöner Sommerferienort in den Bergen. Ein heimeliges Restaurant lädt zum verweilen ein. Schauen in die ‚Montanya Ruhm-Brennerei‘ und dürfen bereits um 11 Uhr einen Ruhm degustieren.
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Black Canyon of the Gunnison
Der Canyon ist aus schwarzem Granit, 700 m tief, oben lediglich 400 m breit. Wenn man hinunter schaut so wird einem fast schwindlig. Von der Rim-Strasse hat man eine fantastische Sicht in die tiefe Schlucht.
Immigranten aus Italien und Irland bauten eine Eisenbahn durch einen Teil des Canyon. Später versuchten vier Prospektoren in Holzbooten den Gunnison River durch die Schlucht zu bezwingen – sie scheiterten! Es gelang dann jedoch zwei Abenteurern mit Gummimatratzen. Im Tal machte man sich Gedanken, das Wasser vom Fluss zu nutzen. Nur mit Dynamit, Schaufel und Pickel wurde 1909 ein sieben Meilen langer Tunnel für das Wasser gebaut. Sie brauchten gerade mal eineinhalb Jahre! Heute ist das Tal grün und fruchtbar.
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Grand Mesa National Forest
Das Hochplateau liegt auf 3000 m Höhe und hat über 300 Bergseen. ‚Lands End‘, eine scharfe Kante mit grandioser Aussicht über das Tal. Viele unbekannte Bergblumen blühen in allen Farben. Campieren für zwei Tage am schönen ‚Jumbo Lake‘. Wollen unsere USA-Reise entschleunigen. Arbeiten an der Homepage, aber oh weh, das Computerprogramm spinnt. Brauchen nächste Woche Fernwartung aus Solothurn. Die ‚5-Seen-Wanderung‘ führt uns zum ‚Lost Lake‘ hinauf. Bigi nimmt ein einsames, herrlich kühles Bad. Heute Freitag ist in der schönen Lodge am ‚Mesa Lake‘ live Musik. Today’s Special: wild gefangener Salm aus Alaska. Ein schöner Abend!
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Colorado National Monument
Fahren oberhalb des Canyon die gewundene, spektakuläre Strasse ab. Lassen die Landschaft auf uns wirken. Auf dem ‚Independence Rock‘ wird jeweils am 4. Juli (Nationalfeiertag) durch 100 Kletterer die USA-Flagge gehisst. Das erste Mal war es John Otto im Jahre 1907, der Gründer des ‚Colorado National Monuments‘. Er lebte bis zu seinem Tode im Jahre 1927 hier und war auch der erste Ranger mit einem Monatseinkommen von 1 $. Er war ein etwas verschrobener Typ. Er wollte, dass seine Frau im weissen Hochzeitskleid auf den ‚Independence Rock‘ klettert. Sie weigerte sich und so haben sie unten im ‚Wedding Canyon‘ geheiratet. Die Ehe dauerte gerade mal drei Wochen.
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Little Switzerland / Colorado
‚Ouray‘ liegt in einem Talkessel auf 3000 m und ist mit Viertausendern umgeben. Im Gegensatz zur Schweiz wachsen hier die Nadelbäume bis auf ca. 3500 m hinauf. Bummeln durch den schönen Ort, trinken Espresso und essen ein Stück handgemachte Milchschokolade mit Mandeln.
Im ‚Swiss Shop‘ (Einrichtungsgegenstände) unterhalten wir uns mit einem Heimweh-Schweizer, welcher Hergiswiler Glaswaren und Toblerone verkauft. Das 40-grädigen Wasser im grossen Thermalbad geniessen wir bis die Poren rein sind.
'Million Dollar Highway' und Gold waschen
Fahren den ‚Million Dollar Highway‘ über einen Pass zur Minenstadt ‚Silverton‘. Der Name der Strasse kommt davon, da man nicht weiss, ob hier im Teer Gold mit eingebaut wurde, die Strasse im 19. Jahrhundert eine Million Dollar gekostet hat oder ein Mann erklärte, dass er auch für eine Million Dollar nicht mehr über diesen Pass gehen würde. Der Fluss ist goldgelb. Vor zwei Wochen ist ein Stollen einer alten Mine gebrochen und alles verseuchte, gelbe Wasser wälzte sich durch das Tal. Gewässerverschmutzung ‚par excellent‘ - keine Fische mehr! Besuchen die ‚old hundred Gold Mine‘. Von der Entdeckung 1872 bis 1971 wurde hier Gold abgebaut. 1872 starteten die ersten Bergleute auf ca. 3500 m. ü. M. – das waren noch verrückte Einwanderer! Das Gestein wurde mit Hammer und Meissel und anschliessend mit Dynamit herausgebrochen. Ein Bergmann erhielt 3 $ pro Stunde, davon musst er einen Dollar für Logis und Essen abgeben – ein normaler Arbeiter verdiente lediglich 1 $ pro Stunde! Die Lebenserwartung im Bergbau war 41 Jahre. Nach der Minentour versuchen wir unser Glück im Gold waschen. Unsere Ausbeute nach einer halben Stunde sind winzige Silber- und Kupferkügelchen (die vermutlich jeden Tag neu in den Trog geworfen werden). Wir Zwei würden hier nicht reich!
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Durango - Silverton Railroad
Die Dampflok ‚482‘ wird an den Zug angekoppelt. Es dampft gewaltig. Belegen unsere Plätze im vordersten Wagen. Pünktlich um 8 Uhr geht es ruckend los. 46,6 Meilen sind mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 Meilen/Std. zurückzulegen. Die Fahrt dauert daher dreieinhalb Stunden, durchschnittl. Steigung 3 %. Die Dampflok hat 1200 PS und benötigt für die Hin- und Rückfahrt 4,5 Tonnen Kohle. Dies schaufelt ein dünner Kerl. Zwei Stopps zum Auffüllen der Wassertanks - jedes Mal 3500 Liter Wasser. Zuerst geht es längere Zeit geradeaus den Berg hinauf. Dann wird es spannend. Das Trasse musste in den Berg gehauen werden und führt der tiefen Schlucht des ‚Animas River‘ entlang. Hier darf der Zug lediglich 5 Meilen schnell fahren, schwindelerregend! In der Kurve, wenn man den Zug und die Lok sieht, wird emsig fotografiert. Zum Glück haben wir unseren Rucksack mit vielen guten Sachen (Salami, Käse, Trauben, Guetzli, Wasser und Brot, das wir vorher beim französischen Bäcker gekauft haben) bepackt – verhungern ausgeschlossen. Der Zug rüttelt, schüttelt, quietscht, kreischt, schlägt und holpert über die Schienen - dass hier überhaupt Züge fahren können grenzt an ein Wunder!
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Wir kommen sicher an der Endstation ‚Silverton‘ an. Bummeln durch die Strassen und belagern die Souvenirläden. Dann ins altehrwürdige Restaurant ‚Grumpy’s‘ an der Main Street. Bestellen uns kurz vor Mittag an der Bar einen Whisky und die weltbekannte französische Zwiebelsuppe – Kaspar schwebt im siebten Himmel! Auf dem Piano spielt ein Cowgirl alt bekannte Country Songs. Für die Rückfahrt sitzen wir im offenen Panoramawagen. Zurück in ‚Durango‘ - mit lediglich 10 Minuten Verspätung – sind wir total schmutzig vom Kohlestaub!
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Schweissen auf dem Walmart Parklplatz
Unser altbekanntes Problem (seit 2010 Argentinien) ist wieder aufgetreten: der Stahlträger mit dem Luftfilter ist wieder einmal gebrochen und schlägt an die Rückwand. Über Umwege haben wir die Telefonnummer eines ‚fliegenden Schweissers‘ bekommen. Oh weh, heute Samstag ist nur der Telefonbeantworter zu Hause?! Hinterlassen unsere Mitteilung und Telefonnummer, da er uns für heute zugesagt hat. Eine halbe Stunde später ruft er zurück. Er hatte Probleme Bigi’s Englisch zu verstehen und musste ein paar Telefonnummern ausprobieren. Wir warten auf dem Walmart Parkplatz und schon bald kommt er angefahren. Auf seinem Pick-up schleppt er so einiges mit: grosser Generator, zwei Schweissmaschinen, drei lange Schweisskabel auf Rollen, Schraubstock, Motor-Eisensäge, Werkzeug und allerlei Alteisenstücke. Natürlich ist er erstaunt, was für ein Monster er schweissen soll. Besichtigt den Schaden und kratzt sich am Hinterkopf. Kaspar muss die Fahrerkabine anheben, damit der Luftansaugschlauch demontiert werden kann. Bringen die Strebe in die richtige Position und er fixiert sie mit einem Schweisspunkt. Dieses Mal ist die Strebe am Chassis gebrochen und nicht wie vorige Male 10 cm daneben. Er schweisst den Schaden und verstärkt den Träger noch mit einem 5 cm Flacheisen. Er braucht 2 Stunden für die Reparatur und es kostet uns 200 $. Nun sind wir froh, dass unser MAN wieder zusammengeflickt ist.
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Mesa Verde National Park
‚Cliff Palace‘ ist die grösste und bekannteste Indianersiedlung im Fels. Alle Behausungen sind im 12./13. Jh. entstanden. Hier lebten bis zu 150 Personen, vermutlich zuerst 500 Jahre auf der Ebene und dann später in den Felshäusern, welche sie im 13. Jh. verliessen und nie mehr zurück kehrten. Über den Grund, weshalb die Leute hier weggezogen sind, gibt es nur Spekulationen: eine gross Dürre, der Boden war für Farming ausgelaugt oder sie sind zu ihrem Zentralpunkt in der vierten Welt aufgebrochen. Die Indianer waren gute Bauern, Töpfer, Korbflechter und Jäger. Jede Familie hatte eine ‚Kiva‘: ein runder, überdachter Raum mit Feuerstelle, der meist nur durch eine kleine Öffnung von oben zugänglich war und als Gemeinschafts-/Zeremonieraum genutzt wurde. Teils müssen wir über lange Holzleitern klettern und einmal durch ein Loch und einen 5 m langen Tunnel kriechen. Wir werden immer wieder ermahnt, ja keine Wände anzufassen, da es vom Hautfett Flecken gibt und das Gestein beschädigt wird. Der Mann vor Kaspar bleibt mit seinem Hintern fast im Loch stecken und Kaspar ruft: Wände nicht berühren! Fantastische Aussicht in den Canyon hinunter. 60-70 % des Waldes wurde in den letzten 20 Jahren durch Feuer zerstört. Die div. Ranger-Touren sind sehr interessant und lehrreich.
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Jeff und Slid mit ihrem Fifth-Wheeler und grosser Zugmaschine treffen wir hier innert zwei Jahren rein zufällig schon zum fünften Mal. Sie reisen mit ihren zwei dreissig jährigen Papageien. Jeder im eigenen Käfig, da sie sich nicht verstehen. Wir verbringen schöne Abende und am Schluss hat die Whiskyflasche ein Loch. Erfahren viel über Amerika.
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Four Corner Monument
Das Monument wird von den Navajo-Indianer verwaltet. Hier stossen die Staatsgrenzen von Arizona, New Mexiko, Utah und Colorado zusammen. Natürlich viele Flaggen und Erinnerungssteine. Rundherum die Souvenirstände der Indianer mit Ketten und z. T. hochwertiger Handwerkskunst. Kaspar kauft sich eine Schnurkrawatte mit Büffelschild, so richtig amerikanisch. Das Wetter klärt auf und wir fahren durch das grösste Indianerreservat der USA. Verrückte Berge, ähnlich wie das ‚Monument Valley‘.
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Canyon de Chelly National Monument
Beim ‚White House Overlook‘ packt uns die Wanderlust. Kaspar sagt: ‚Hug, ich folge meiner Frau!‘ Schöner Abstieg über einen schmalen Weg. Unten im matschigen Bachbett haut es Kaspar auf die Schnurre. Nichts passiert ausser einem dreckigen Knie. Der ‚Spider Rock‘ ist das Wahrzeichen des Parks. Vom Overlook aus sieht man die zwei hohen Felskolumnen mitten im Canyon stehen. Der Canyonboden ist grün und man sieht vereinzelt Maisfelder, genannt Noqkwiri. Dies ist eine Spezialität der Indianer, welcher uns aber gar nicht schmeckt. Für die Touristen ist eine typische, mehreckige Indianerhütte aufgebaut. Am Abend klopft ein Indianer bei uns an die Tür. Er verkauft kleine Steinplatten mit eingeritzten Indianerzeichnungen, u.a. Indianer-Casanova (Indianer mit Flöte).
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Auf in das Nahe ‚Chinle‘. Die grosse Kreuzung ist gesperrt, da eine Navajo Indianer Parade im Gang ist. Super, wieder einmal etwas Spezielles! Viele gut dekorierte Wagen, Reiter/-innen in traditionellen Kleidern, Sheriffs und einige Schönheits-Prinzessinnen ziehen an uns vorbei. Es wird massenhaft Schleckzeug in die Zuschauer geworfen. Auch wir fangen viele Süssigkeiten und drei T-Shirts auf – leider sind alle in Grösse XXL. Kommt gleich in den Sack für die Kleidersammlung. Auf vielen Wagen heisst die Parole: gute Elternschaft und Kindererziehung! Fröhliche Stimmung und kleineres Chaos nach der Parade.
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Hubbel Trading Post
Diese ist ein Vorläufer des heutigen ‚Walmart‘. Mister Hubbell sprach die Sprache der Navajo-Indianer und galt schnell als vertrauenswürdig. Da die Indianer erst etwa 1920 das Geld akzeptierten, tauschte er ihre gewobenen Tücher gegen Kredit im Geschäft resp. Messer, Schaufeln und Esswaren ein. Mr. Hubbell wurde dabei reich. Heute wird der kleine Laden von einer NGO weitergeführt.
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Grand Canyon South Rim
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Um die Mittagszeit kommen wir im ‚Dessert View Camping‘ an und sitzen bei Regenwetter den Rest des Tages im Camper - zum Glück waren wir schon einmal hier! Am Nachmittag gibt’s ein feines Lachs Häppli mit einem Glas Rosé und zum Znacht dann Bolognaise. Kaspar verliert immer beim Triomino-Spiel - macht kein Spass! Am nächsten Tag spielt das Wetter mit und es herrscht klare Sicht. Lassen uns vom Grand Canyon in den Bann ziehen und unternehmen die obligate Wanderung zum Village. Verfolgen immer aus den Augenwinkeln die Gewitter rundherum, aber wir bleiben trocken.
Route 66 / Oatman
Fahren nochmals den historischen Teil der ‚Route 66‘. Besuchen Williams, Seligman, Kingman und fahren weiter über eine schmale, steile, kurvenreiche Passstrasse nach Oatman, eine kleine, originelle Wildweststadt. Hier laufen viele wilde Esel auf den Strassen herum. Die Minen wurden geschlossen, die Mexikaner sind gegangen, aber ihre Esel sind geblieben und bevölkern die Dorfstrasse.
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Lake Havasu City
Eine Stadt, die erst 1964 entstand, als der Colorado River gestaut wurde. Im State Park finden wir den letzten, freien Platz direkt am See für das verlängerte ‚Labor Day Weekend‘ (Tag der Arbeit). Der Ranger sagt uns, dass wir am heissesten Ort Amerikas, dem sogenannten Hotspot sind! Uf, hätten wir dies gewusst ….?! Schwimmen und schwitzen bei 40 °C. Jet-Schnellboote brausen von morgen früh bis abends spät mit ohrenbetäubendem Lärm über den See.
Im Ort steht doch tatsächlich eine Original ‚London Bridge‘. Diese Brücke überspannte einmal die Themse. 1831 musste sie für den Verkehr geschlossen werden, da die Fundamente einsanken. Ein Amerikaner kaufte die gesamte Brücke, nummerierte Stein um Stein, brach sie ab, verschiffte sie nach San Francisco und baute sie in ‚Lake Havasu City‘ wieder auf. Im Hafen liegen die Schnellboote mit ihren 1500 PS, die bis 240 km/h schnell sind. Übers Wochenende tummeln sich hier tausende Amerikaner, fahren ihre Schnellboote aus und feiern feucht fröhliche Partys.
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Wir werden von unseren Nachbarn Richard und Janet zu einem Segelturn bei Sonnenuntergang eingeladen. Die Leute winken uns zu, denn ein Segelboot ist hier die reinste Sensation!
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Endspurt und Ferien in Pahrump
MAN Reinigung ist angesagt! Dazwischen liegen wir immer mal wieder im Pool und schwatzen. Unsere Nachbarn Bill und Patty kurven im Golfwagen herum und sammeln die Kehrichtsäcke ein. Abends sitzen wir lange draussen und suchen vorbeifliegende Sputniks am Sternenkimmel. Am letzten Abend zieht ein Gewitter auf und wir packen unsere sieben Sachen im heissen MAN. Alles hat Platz in unseren grossen Reisetaschen. Jede bringt so ungefähr das Maximalgewicht von 23 kg auf die Waage und auch die zwei Handgepäcke sind voll.
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Las Vegas
Für drei Nächte ziehen wir in ein Hotelzimmer im 34. Stock des ‚Treasure Island‘. Als Touristen bummeln wir über den ‚Strip‘, machen Shopping Tour im Outlet und besuchen die Show ‚Illusion‘ mit dem deutschen Magier ‚Jan Rouven, - Best Show 2015! Auch ‘Downtown Las Vegas‘ ist ein Besuch wert. Der MAN steht im Storage und wartet auf unsere Rückkehr Ende April 2016.
Den letzten Abend verbringen wir im ‚Caesar Palace‘ und hören den Star-Tenor ‚Placido Domingo‘, der auch seinen Sohn mit gleichem Namen mit auf die Bühne bringt. Die Sopranistin Annemaria Martinez singt auf hohem Niveau. Ein mexikanischer Jungtenor und Freund von Placido schmettert sein spanisches Lied. Heute ist mexikanischer Nationalfeiertag. Mit der Marachi-Band singen die vielen Mexikaner im Publikum begeistert mit. Die mexikanische Nationalhymne darf natürlich nicht fehlen! Das grosse Orchester und der Dirigent sind Spitze. Super Konzert und fröhliche Stimmung!
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Sind 26‘131 km gefahren und haben viel erlebt. 42 National Parks und National Monuments besichtigt, die schöne Natur mit ihrer Vielfalt bestaunt, nette Leute kennengelernt, interessante Gespräche über Land und Leute geführt und sind gut am Ziel in Las Vegas angekommen. Morgen Nachmittag geht’s mit der Edelweiss nach Zürich-Kloten, planmässige Ankunft am Donnerstag 10.55 Uhr. Bis bald!


































































































































































































































































































































































































