Inside-Passage und auf Umwegen in die Schweiz
Inside Passage
Skageway/Alaska - Sitka - Ketchikan - Bellingham/USA nähe Seattle
Sitka
In diesem geschichtsträchtigen Ort wurde 1874 der Alaska Verkauf zwischen Russland und Amerika mit 7,2 Mio. Gold-Dollar besiegelt. Der damalige Präsident wurde als Spinner verschrien – das wohl beste Geschäft Amerikas (Öl und Goldvorkommen)! Hier steht eine russisch orthodoxe Kathedrale. In allen Häfen, wo Kreuzfahrtschiffe anlegen, gibt’s viele Souvenirläden und Juweliergeschäfte.
Ketchikan
‚City of the Salmon‘. Zu tausenden springen die Fische über eine Fischtreppe den Fluss hinauf. Die farbigen Häuser stehen auf Pfählen. Zum Lunch gibt’s Salmon.
Seattle
In ‚Bellingham‘ mieten wir für 10 Tage einen roten Hyundai und fahren nach ‚Seattle‘. Suchen den ‚Pike Place Market‘ mit der ‚Gum Wall‘. An die Aussenwände des Theaters kleben die Theaterbesucher und Passanten ihre farbigen Kaugummis. Letztes Jahr wurden die Wände von den Kaugummis gereinigt, aber schon wieder ist alles mit Kaugummis überklebt - eine Touristenattraktion sondergleichen!
Mt. Rainier National Park
Der schneebedeckte ‚Mt. Rainier‘ zeigt sich nur sporadisch. Machen diverse kleinere Wanderungen. Kaspar opfert seinen Negroni Salami. Regula hat sich in die Alpenflora verliebt.
Mount St. Helens National Volcanic Monument
Der Vulkan versteckt sich hinter einer Regenwand. So soll er aussehen!
Long Beach
Der Name ‚langer Strand‘ trifft die Gegend hervorragend. Die Hafeneinfahrt in den ‚Columbia River‘ ist bis heute eine der gefährlichsten Hafeneinfahrten der USA. Die Sandbänke im Fluss verändern sich ständig. Die Segelschiffe fuhren in den ‚Columbia River‘. Sobald sie jedoch im Windschatten waren, konnten sie nicht mehr manövrieren. Viele Schiffe strandeten auf den Sandbänken. Hier werden auch Austern gezüchtet.
Olympic National Park
Wir haben uns schon daran gewöhnt, dass wir unterwegs bei einem Espresso Häuschen stoppen und Kaffee trinken. Die ‚Ruby Beach‘ ist ein Fotosujet erster Güte. Viele Touristen tummeln sich hier am Strand zwischen den angeschwemmten Bäumen. Die kurvige Strasse führt hinauf zum ‚Hurrican Ridge‘. Die Aussicht auf das Olympic Bergmassiv ist grossartige. Zwei Stunden wandern., immer mit Aussicht auf die grandiose Bergwelt.
Vancouver Iland / Victoria (Canada)
Mit der Fähre geht’s hinüber nach Vancouver Iland (Canada). Victoria ist eine Gartenstadt und die Hauptstadt von British Columbia. Das Parlamentsgebäude und das Luxus-Hotel ‚Fairmont‘ dominieren den Hafen. Kleine H2O-Taxis (Wassertaxi) bringen die Leute für 5 Can$ an jeden gewünschten Ort. Wenn Wale im Hafen sind, ist er für jeglichen Verkehr wie Wasserflugzeuge, Fähren und Kreuzfahrtschiffe geschlossen. Die ‚Fischerman‘s Warf‘ ist eine bunte Ansammlung von Hausbooten. Seehunde betteln um Fischresten. Sie klatschen mit den Flossen zum Gaudi der Touristen.
‚Springtide Wale Watching Tour‘ - Bigi wollte eigentlich nie wieder, da sie seekrank wird. Seehunde und stinkende Seelöwen räkeln sich auf kleinen Felsinseln. Der älteste, wunderschön gelegene Leuchtturm grüsst uns. Die Sicht ist sehr gut und wir sehen die Bergkette des ‚Olympic National Park‘ sowie den Vulkan ‚Baker‘ mit seinem schneebedeckten Gipfel. Heute sehen wir leider nur ‚Humback Wale‘, welche Luftfontänen blasen. Kurze Zeit später tauchen sie in die Tiefe und zeigen die typische Schwanzflosse. Auf dem Rückweg will der Kapitän uns noch die ‚Orcas‘ (Killerwale) zeigen, doch die sind heute nicht zu finden. Zurück in ‚Victoria‘ geniessen wir in einem Hafenrestaurant zweimal ein Dutzend Austern und ein Glas Weisswein - auch Regula schmecken sie.
Besuchen das ‚Fort Rodd Hill‘ mit dem ‚Fiscard Lighthouse‘. Der Leuchtturm aus dem Jahre 1860 wird auch heute noch genutzt.
So ein Tag, so wunderschön wie heute ...........
Dann die Küstenstrasse Richtung ‚Nanaimo‘. Es hat viel Verkehr. An einer Kreuzung in ‚Mill Bay‘ passiert es. Kaspar macht eine Schnellbremsung vor einem Rotlicht. Ein grosser Nissan Pick-up prallt uns mit voller Geschwindigkeit hinten ins Heck. Nun stehen wir mitten auf der Kreuzung. Unser Hyundai ist 30 cm kürzer - vermutlich Totalschaden. Weg von der Kreuzung an den rechten Strassenrand. Zuerst einander anschauen und durch schnaufen - wir sind froh, dass niemand verletzt ist! Der junge Nissan-Fahrer möchte keine Polizei, wir aber bestehen darauf, da: 1) amerikanischer Mietwagen, 2) Unfall in Kanada, 3) Fahrer aus der Schweiz. Der Polizist mit blinkenden Lichtern ist schnell hier. Er macht einen Unfallrapport. Kaspar ist unschuldig. Der Abschleppdienst war noch vor der Polizei hier. Nach anderthalb Stunden haben wir den Unfallrapport in den Händen. Hatten riesiges Glück im Unglück! Eine Polizistin ausser Dienst hat den Unfall gesehen. Sie fährt uns nachher 70 km zum Fährhafen in ‚Nanaimo‘. Sie will kein Geld. Wir schenken ihr Schoggistängeli und zwei Flaschen Wein. Machen unser Gepäck leichter, da vieles in Plastiksäcken verstaut ist. Alles, war wir nicht mehr unbedingt brauchen, wird entsorgt! Am Abend lädt uns Regula zu einem guten Essen im schönen Wasserflughafen-Restaurant ein.
Gibson / 'Sunshine Coast'
Besuchen Christine und Markus, die vor 7 Jahren von Bülach hierhin ausgewandert sind. Sie betreiben einen kleinen Geschenkladen mit Postannahmestelle. Mit ‚FUNtastic Hikes and Tours‘ bieten sie Wanderungen, Stadtbesichtigungen in Vancouver und Reiseplanungen an. Die Bodenpreise sind in letzter Zeit sehr gewaltig gestiegen und somit werden die alten, gut erhaltenen Häuser nicht abgebrochen, sondern aufgeladen und an einen neuen Standort verfrachtet.
Vancouver
In der ‚Gastown‘ steht die dampfbetriebene Standuhr. Alle Viertelstunde ertönt Musik aus fünf Pfeifen und ein Dampfwölcklein steigt in den Himmel. Am ‚Canada Place‘ stehen noch die Gebäude der Expo 1986 und der Olympiade 2010. Die ehemaligen Docks werden durch Mehrfamilienhäuser ersetzt und die Promenade neu gestaltet.
Bellingham/USA
Im Frühstücks Restaurant sitzt am Nebentisch eine Frau mit zwei Girls. Die aufgeweckte 16-jährige fragt uns, ob wir Schweizer sind. Wir sagen: Ja. Nun stellt sich heraus, man glaubt es kaum, dass sie uns in ihren Ferien im Juni bei ‚Lake Louis‘ in Kanada gesehen und den MAN fotografiert haben. Der Vater ist ausgewanderter Genfer und sie alle haben das Schweizer Bürgerrecht beantragt. Wir laden die Family am Abend zu uns in den Camper ein. Die kleine Audrey sagt: ‚let’s have a party!‘ Sie haben Wein und Häppchen mitgebracht. Wir schwatzen lange.
Am nächsten Morgen fahren wir die 40 km über die Grenze nach ‚Aldergrove‘ in Kanada. Kaspar fällt ein grosser Stein vom Herzen, dass der MAN nun in Kanada sicher hinter Gitter steht. Bigi managt alles. Zuerst mit Kühne + Nagel. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Firma ‚keine persönlichen Gegenstände‘ transportieren darf. Der Manager meint, das ist kein Problem. Aber oha, es ist Eins! Nun müssen wir den Auftrag direkt mit Speditionsfirma und Agent abwickeln. Die letzte Hürde kommt noch: kein Agent will die Verschiffung machen. Nun greifen wir selber ein und buchen bei ‚Seabridge‘ in Deutschland. Zu Kaspar’s Geburtstag kommt das grosse Geschenk: der MAN ist aufgeladen und mit dem besten Fahrer quer durch Kanada unterwegs nach Halifax.
Reisepläne
In New Orléans geniessen wir den Jazz und holen den Sommer nach!
New York
Zwei Tage in New York lohnen sich immer. Das Stadtbild hat sich verändert und das 'Memorial 9/11' ist beeindruckend!
Und zum krönenden Abschluss auf die 'Queen Mary 2'
Mit dem luxuriösen Kreuzfahrtschiff ‚Queen Mary 2‘ schippern wir von New York via Rhode Island, Boston, Sydney/Nova Scotia nach Québec. Die Ausfahrt aus dem Hafen von New York erleben wir bei Postkartenwetter, einfach fantastisch!
Auch in unserer Innenkabine Nr. 4129, unten auf Deck 4, Kaspar nennt das Holzklasse, steht der Champagner im Eiskübel bereit – Prosit! Das Leben an Bord der ‚Queen Mary 2‘ ist luxuriös und ab 18 Uhr sind Jeans unerwünscht. Haben uns bei H+M schwarz/weiss eingekleidet. Rund 2‘600 Personen werden von 1‘250 Crewmitglieder bedient!
Rhode Island / New Hampshire
Boston
Sydnrey / Nova Scotia
Wir feiern Kaspars 70igsten Geburtstag!
Québec
Die Reise 2016 von Las Vegas nach Alaska und zurück war eine schöne, teils regnerische und abenteuerliche Reise! Der Heimflug führt von Quebec via Toronto und Frankfurt nach Zürich, Ankunft 6. Oktober 16!