April 2012

1.April - Honduras

Schon nach ein paar Kilometer verfährt sich Kaspar. In ‚Danli‘ schafft er es mitten ins Zentrum, dann findet er den Ausgang fast nicht und fährt einfach geradeaus, die beste Strasse. 10 km weiter sagt Bigis Instinkt ‚falsch‘! Wir fragen, und prompt müssen wir wenden und zurück nach ‚Danli‘ fahren. An der Hauptstadt von Honduras auf den Umfahrungsstrassen vorbei. Schon mal gehört wie diese heisst? ‚Tegucigalpa‘. Am Strassenrand hat es immer wieder gehäuft Stände für Früchte, Keramik, hier in der Region Motorenöl und sogar Pannendreiecke. Beim ersten Stand sieht man was feilgeboten wird, am Zweiten überlegt man ob man dies braucht und am Dritten kauft man am besten ein. Denn nachher gibt es dies wieder nicht mehr. Bigi kauft drei Keramik Osterhasen. Über leicht hüglige Strecke an den ‚Lago de Yojoa‘. Es hat keinen Parkplatz am See zum campieren und wir haben auch keinen Hunger.

Also fahren wir weiter zum Wasserfall ‚Pulhapanzak‘. Hier können wir übernachten. Wer steht wohl auch da? Die 19 Camper von ‚Sea Bridge‘. Kommen mit ein paar Leuten ins Gespräch, u.a. Ernst von Rüttenen (grad oberhalb der Verena-Schlucht). Nehmen noch ein Bad im Naturpool am Wasserfall. Abends sitzen wir mit Gaby und Dieter zusammen, die auch ein Bocklet-4WD fahren. Reden mit einer Frau und den drei kleinen Kindern. Sie wühlen in den Mülltonnen, sammeln die Pet-Flaschen und verkaufen diese. Recycling! Andere Länder, andere Sitten! Dem Mädchen schenken wir ein kleines Bärli und allen einen Sack Bonbons. Der ganze Platz ist vom Sonntagsrummel so richtig mit Abfall übersät, am nächsten Morgen aber blitzblank gesäubert.

2.April - Maya Ruinen 'Copan'

Vom Wasserfall die Routa 5 bis kurz vor ‚San Pedro Sala‘. Die Abzweigung nach ‚La Entrada‘ sehen wir, können aber nicht ein spuren. Fragen die Polizei. Müssen etwas weiter fahren und dann wenden. Jetzt wissen wir warum: die Strecke ist mautpflichtig. An der Mautstelle werden ‚Müsterli‘ verteilt. Wir erhalten ein Kondom. An einem Marktstand ergänzen wir unsere Süssigkeiten und Kaspar kauft einen grob gezimmerten kleinen Spielzeug-LKW.

Bei der Maya Ruinen ‚Copan‘ angelangt parkieren wir vis-à-vis der Tankstelle in einem Garten. Der Übernachtungsplatz kostet uns 8 Dollar. Vermutlich muss mit diesem Geld eine ganze Familie ein paar Tage leben. Kaufen Tickets für das Museum und die Ruinen. Das Skulpturenmuseum ist grossräumig und übersichtlich gestaltet. Kaspar posiert hinter einem Torso.

Die Ruinen sind imposant. Man weiss noch nicht, weshalb die Stadt mit immerhin 40‘000 Einwohnern aufgegeben wurde, vermutlich wegen Hungersnöten und Krankheiten. Der Nationalvogel von Honduras ist ein bunter Papagei.

Im schönen Souvenirladen kaufen wir tüchtig ein: Reisetasche für Evi, Pin und Sticker für Kaspar, Magnet für Dorli, Zigarren für Karin u. Bruno. Kaspar kontrolliert am MAN noch Ölstand, Scheibenwischerflüssigkeit, Kühlwasser und Reifendruck. Auch ölt er die Schwingsitze, die quietschen. Es donnert und blitzt, aber Regen haben wir nicht. Ab Abend gibt es immer ein grosses ‚Quietsch-Zirpp-Konzert‘. Das erste Mal als wir diese Musik gehört haben, dachten wir, es stimmt etwas nicht mit unserem MAN. Aber es sind die grossen Tierchen (wie sie aussehen wissen wir nicht) in den Bäumen und erinnern an Griechenland und Italien.

3.April - Guatemala bis zur 'Finca Ixobel'

Früh am Zoll Honduras/Guatemala. Noch keine Leute, aber kurz danach bildet sich eine Schlange hinter uns. Wir haben bereits ein kleineres Problem: wir wissen manchmal nicht mehr in welchem Land wir sind. Wir durchreisen sie relativ schnell.

Die Grenzstation ist diesmal sehr ruhig und alles geregelt. Die vier Motorradfahrer aus Costa Rica sind auch da. Kurzes Hallo. Nach einem Tankstopp geht es auf der Routa 9, dann die Routa 13 Richtung Nord.

Kurz vor unserem Etappenziel werden wir gestoppt. Bigi hat bereits zwei Plakate gesehen: Fruchtfliegenfreie Zone, also Fruchtkontrolle! Ananas und Melone sowie Gemüse ist erlaubt, Orangen müssen wir zu Jus pressen, die kleinen heute gekauften Früchte zeigt Bigi, da sie nicht weiss wie sie hiessen - wegwerfen. Bigi lässt sich alles erklären. Im Supermarkt gekaufte Früchte sind kein Problem, da sie immer behandelt sind. Das Problem sind mediterrane Früchte vom Feld. Die Fruchtfliege befällt Bäume und die Region ‚Petén‘ von Guatemala ist ‚fruchtfliegenfrei‘ ernannt. Dem muss Sorge getragen werden. Kurz vor ‚Poptun‘ in den Dschungel zur ‚Finca Ixobel‘. Hier können wir campieren und in einem Natursee baden. Treffen Yvonne und Daniel aus dem Aargau mit ihrem Land Rover. Sie geben uns einen Tipp, wo wir in der mexikanischen Stadt ‚Izamal‘ auf der Halbinsel Yucatan unser Fahrzeug für ein paar Monate bei einem Hotel parkieren könnten. Sind begeistert und schreiben sogleich eine Mailanfrage. Nun warten wir auf die Antwort. Geniessen das vorzügliche Nachtessen-Buffet.

4.April - ein Tag campieren

Kleine Handgriffe erledigen, Ostereier färben, Computer, Schwatz mit Yvonne und Daniel.

F R O H E O S T E R N wünschen Bigi und Kaspar

5.April - einfach 'sein'

Bigi hält es nicht mehr im Bett. Sie geht mit dem Computer unter dem Arm ins Restaurant die Homepage aufladen, Email an Familie und Freunde versenden und schauen, ob wir Antwort betreffend unserem Stellplatz in Yukatan erhalten haben. In dieser Zeit macht Kaspar Frühstück und wechselt die Bettwäsche. Haben Antwort erhalten und der Stellplatz für den MAN gesichert: Hotel Romatic Santo Domingo in Izamal. Den ganzen Tag lesen, baden und faulenzen. Am Abend kochen wir Spaghetti für alle - Yvonne/Daniel aus dem Aargau und die zwei Velofahrer Angela/Philipp aus Lörrach. Es wird wie immer viel geschwatzt.

6.April - wieder fahren

Bis mittags hängen wir herum. Philipp und Angelika mit ihren Fahrrädern sind noch hier. Angelika hat es in der Nacht erwischt. Sie kann heute unmöglich im Sattel sitzen. Wir staunen nur: die zwei sind in Lörrach mit dem Velo gestartet, ans Nordkap, Island und nun von Vancouver nach Panama unterwegs. Starten Richtung ’Tikal‘, eines der grössten Maya Ruinen Felder. Wir sind heute wieder einmal um die Klimaanlage im Fahrerhaus froh: das Thermometer zeigt 41 °C! Die Fahrt nur 120 km, aber trotzdem sind wir echt geschafft. Hier in ‚Tikal‘ stehen wir in der Camping Area.

7.April - Maya Ruinen 'Tikal'

Sind früh auf, aber zum Sonnaufgang auf den Ruinen reicht es doch nicht. Durch den Regenwald spazieren wir zu den verschiedenen Tempeln und zum Grand Placa. Noch ist die Temperatur angenehm. Besteigen Tempel 2 und 4. Hier hat man eine grandiose Aussicht auf die aus dem Dschungel aufsteigenden Tempel. Viele possierliche und zutrauliche Nasenbären mit hoch erhobenem Schwanz suchen Futter. Ferner hören wir Brüll-Affen und Spider Affen hangeln sich durch die Bäume. Bunte Turkeys laufen herum ohne Angst auf dem Grill zu landen. Loros, Tucan und Pivert (Specht) sitzen in den Bäumen. Die Tempel wurden viel für astronomische Beobachtungen (21.März und 21.Dez.) gebraucht. Die Mayas waren hervorragende Astrologen. Nach dem zweiten Frühstück und einem Schwatz mit Guatemaleken geht es zurück bis zum See. Hier kühlen wir uns ab. Wassertemperatur über 30 °C. Dann zum Zoll nach Belize, früher Britisch Honduras. Der Geldwechsler will uns Belize Dollar verkaufen: Wechselkurs zum Dollar 1.8. Für 40 US$ bietet er Bigi 50, dann später 60 an. Leider hat er nicht mit Bigis Kopfrechenkünsten gerechnet und verliert sein Geschäft! In gut einer Stunde ist der Grenzübertritt geschafft. Der Zollbeamte entschuldigt sich – so fast britisch – dass er uns eine Tomate, Gurke und Zwiebel fortwerfen muss. Vom Belize Dollar (2:1 zum US$) lächelt die junge Queen Elisabeth. Die offizielle Landessprache ist Englisch, was nach sechs Monaten Spanisch schon etwas gewöhnungsbedürftig ist. Versicherung abschliessen. Stehen 10 km weiter an einem schönen Fluss und baden. Der Versicherungsagent hat uns ein gutes, kleines, typisches Restaurant empfohlen.

8.April - Halbinsel 'Placencia'

Es war sehr laut. Die ganze Nacht relativ viel Verkehr, aber trotzdem erstaunlich gut geschlafen. Über die Hauptstadt ‚Belmopan‘ zur Halbinsel ‚Placencia‘. Hier sind viele Villen im Bau. Anscheinend hat es hier viele Kanadier und auch Amerikaner. Auf dem Weg hierhin ist es leicht hüglig mit Urwald und grossen Orangenplantagen. Fahren an riesigen Saft-Fabriken vorbei. Ansonsten ist die Fahrt eher langweilig. Trinken ‚Osterkaffee‘ und tütschen Ostereier. Bis zum Ferienort ‚Placencia‘ am Ende der Halbinsel. Buchen für morgen eine Schnorcheltour zum weltweit zweitgrössten Barrier Reef. Holen Geld vom Automaten, da die Tour pro Person US$ 75 kostet. Dem Strand entlang retour. Nur noch einen schönen, sauberen Platz an der Karibik, wo wir den Tag geniessen können.

9.April - nicht Kaspars Tag

Cremen uns üppig mit wasserfester Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ein. Wie vereinbart sind wir kurz vor 9 Uhr bei der Schnorchel-Agentur. Leider wird uns mitgeteilt, dass die zwei anderen Teilnehmer wegen Magen/Darmgeschichte absagen mussten. Mindestteilnehmerzahl 4 Personen. Also warten wir eine Stunde ob noch jemand vorbeikommt und anruft. Nach einer Stunde auf der Bank am Schatten geben wir auf und machen den Rückzieher. Sehr schade, aber wir können es nicht ändern. Erhalten unsere Anzahlung problemlos zurück. Sind etwas frustriert. Zum Trost gibt’s ein Eis von der Gelateria. Dann auf der gleichen Strasse wie gestern zurück bis ‚Belmopan‘. Es gäbe zwar einen kürzeren Weg, aber alles Schotterpiste. Auf dies hat Kaspar echt keine Lust. Ein kurzer Regenschauer kühlt etwas ab. So bis 35 Grad ist ja gerade noch erträglich, aber alles mehr ist ‚zu viel‘! Weiter auf der Hauptstrasse Richtung ‚Belice City‘. Wollen den Belize Zoo besuchen. Sind vermutlich daran vorbei gefahren. Echt komisch! Es gibt ein Wegweiser Richtung Belize Zoo und ist auch auf der Strassenkarte als Sehenswürdigkeit rot eingezeichnet. Soll direkt an der Strasse liegen. Wir haben jedoch kein Schild gesehen! Kaspar sagt: ‚ist nicht mein Tag‘. Am Morgen hatte er schon die Brille von Bigi aufgesetzt und dies nicht einmal bemerkt. Verlasen die Strasse und fahren 5 Miles zum Nationalpark ‚Crooked Tree‘. Können gerade beim Eingang am See parkieren. Die Fusswege lassen wir uns erklären und bezahlen den Eintritt. Aber keine Lust, nur faulenzen. Hier hat es viele Vögel, nicht nur ‚wir zwei‘. Zum Znacht gibt’s Camembert aus der Büchse. Haben wir in Panama gekauft, da wir nach 6 Monaten endlich wieder einmal Camembert im Gestell sahen. Wussten natürlich nicht, dass es in der Büchse ist. Kaspar findet ihn sogar gut.

10.April - weiter nach Mexiko

Diese Nacht hat es stark geregnet und es ist sehr feucht. Zurück auf die Hauptstrasse und dann über Orange Walk, Corozal Town an der Karibik zum Zoll Belize/Mexiko. Auf der Seite von Belize schnelle Abfertigung. Beim Wechseln der Belize Dollars werden wir über den Tisch gezogen. Fällt nicht stark ins Gewicht, denn der Tag wird teuer! Am Zoll in Mexiko streift Kaspar mit dem MAN einen Pfosten und eine Lampe geht in Brüche. Der MAN hat über die Bumps wieder einmal geschwankt. Kostenpunkt 700 Pesos (50 US$). Für das Wohnmobil erhalten wir eine 10-Jahres Aufenthalts-Genehmigung für Mexiko. Die grosse Überraschung ist jedoch, dass der Roller nur 6 Monate in Mexiko bleiben darf. Müssen für den Roller ein Deposit von 400 US$ hinterlegen. Schon heute können wir sagen, dass dieses Depot verloren ist, da wir nicht rechtzeitig ausreisen werden. Lösen eine Jahres-Haftpflichtversicherung für den MAN. In der Grenzstadt ‚Chetumal‘ suchen und finden wir ein Reisebüro. Buchen unseren Rückflug in die Schweiz für Mittwoch 18./19. April 2012. Cancun – Atlanta – Zürich. Rückflug nach Mexiko dann im November 2012. Nun stehen wir auf einem netten Campingplatz mit Palmen, Blick auf die Karibik und Swimmingpool.

11.April - eifach Gaspedal abe drucke

Nach einem Bad im Pool machen wir uns langsam auf den Weg nach ‚Tulum‘. Auf guter aber langweiliger Strasse fahren wir durch unbebaute Landschaft zwischen dem Urwald hindurch. Nur die vielen Speedbreaker in den kleinen Dörfern behindern unsere Fahrt. Finden in ‚Tulum‘ die Maya-Ruinen und fragen uns zum Camping ‚Santa Fe‘ durch. Dieser ist schön an der Karibik gelegen. Der Strand hat sehr feinen Sand. Bei zwei Tequilas geniessen wir den Abend.

12.April - Maya-Ruinen 'Tulum'

Sind bereits um 8 Uhr bei den Maya-Ruinen. Diese sind nur 500 m vom Camping entfernt. Bummeln durch die Ruinen-Stadt. ‚Tulum‘ ist die einzige Maya-Stadt, welche befestigt war und zugleich einen gut geschützten Hafen für den Handel mit Honduras, Belize und Guatemala hatte.

Die Tempel sind klein, aber die ganze Tempelanlage liegt sehr schön an der türkis-blauen Karibik. Nachher schleppen wir die Liegestühle an den Strand in den Schatten einer Palme. Lesen, liegen und geniessen.

13.April - via 'Valladolid' nach 'Chichen Itza'

Beim Frühstück gibt’s Schinken ‚americano‘, Käse ‚americano‘. Kaspars Kommentar: alles fettige Mischt! Von hier aus geht es ins Landesinnere der Halbinsel ‚Yucatan‘ nach ‚Valladolid‘. Eine kleine, hübsche Stadt mit zweistöckigen, pastellfarbenen Häusern.

Hier tragen die Maya-Frauen weisse Trachten mit bunten Blumen-Stickereien. Wie immer steht am Hauptplatz die von aussen schöne Kathedrale, aber innen gibt sie nichts her. Essen ein Glacé und dann geht’s weiter nach ‚Chichen Itza‘.

Übernachten ‚auf Camping‘ vor einem Hotel an der Hauptstrasse. Vermutlich wird es eine sehr lärmige Nacht. Hier können wir jedoch den Swimmingpool im Garten benutzen. Um 19 Uhr marschieren wir dann zu der Nachtshow ‚light and sound‘ in den Ruinen. Das Lichtspiel auf den diversen Tempeln ist nicht besonders imposant. Die grosse Tempelpyramide jedoch ist eindrücklich. Haben leider nicht viel vom langweilig gesprochenen Text verstanden. Es war eine geschichtliche und astrologische Abhandlung. Nach der Show wieder 1,4 km zurück ins Städtchen zum Camper.

14.April - das diesjährige Ziel 'Itzamal'

Zuerst ein Bad im Pool. Sind bereits zur Öffnungszeit beim Haupteingang von ‚Chichen Itza‘. Spazieren zur Hauptattraktion, der grossen Maya-Pyramide. Es sind noch fast keine Besucher hier und so kann man sehr gut fotografieren. Sicher 300 Souvenir-Händler bauen in der ganzen Anlage ihre Verkaufsstände auf. Kaufen ein besticktes Taschentuch und später für unsere Nachbarn zwei Sombrero-Aschenbecher. Die alten Steinhaufen sind doch sehr imposant. Im MAN gibt’s zuerst Znüni, denn wir sind schon geschafft.

Der Maya-Kalender endet im Dezember 2012. Mit der Sonnenwende soll es einen einschneidenden Wechsel im Universum geben. Sie nennen es: weg vom Materialismus und Egozentrismus zu mehr Liebe, Freundlichkeit und innerem Frieden!

Weiter zu unserem diesjährigen Zielort ‚Itzamal. Finden das Romantic Hotel ‚Santo Domingo‘ recht schnell und sind begeistert über die österreichische Gastfreundschaft. Harald, der Besitzer zeigt uns, wo wir unseren Camper und Roller einmal richtig waschen lassen können. Die Waschanlage ist sauber und die fünf Angestellten machen sich ans Werk. Nach zweieinhalb Stunden ist der MAN blitzblank zu einem Preis von 180 Pesos (CHF 15). Geben ein extra grosses Trinkgeld, denn wir sind ein wenig beschämt. Der Honda-Roller springt nicht mehr an. Die Batterie ist leer. Dieseltank auffüllen, Abwassertank leeren und kurzer Einkauf im Städtchen. ‚Izamal‘ wird die ‚gelbe Stadt‘ genannt. Zurück zum Hotel, wo wir den Pool und ein feines Essen im open air Restaurant geniessen.

15.April - grümple und putzen

Nach dem Frühbad im Pool ein gutes Frühstück. Der Kühlschrank muss ja leer sein. Und dann an die Arbeit. Bigi macht die Esswaren- und Medikamenten-Liste. Wir haben auf unserer Reise glücklicherweise fast keine Medikamente gebraucht. Dann die Innenreinigung. Es sammelt sich doch so einiges in den Ritzen. Kaspar nimmt sämtliche Kisten heraus um die Stauräume zu reinigen. Umpacken, vor allem die grossen schweren Zurrbänder und ein Keil kommen auf den Dachgepäckträger. Gitter der Dachluken-Ventilatoren reinigen. Roller hinunter und Batterie mittels Generator laden. Es funktioniert und der Roller startet wieder problemlos. Haben den ganzen Sonntag gekrampt und abends im Innenraum ein grosses Durcheinander. Die Kleider wurden gelüftet und die Schuhe sind geputzt. Okay, zwischendurch haben wir uns im Pool abgekühlt.

16.April - putzen und baden

Putzen, putzen, putzen! Die Wäsche trocknet im Wind und an der Sonne sehr, sehr schnell. Zwischendurch baden. Dunkle Wolken sind am Horizont und es windet stark. Aber bis jetzt kein Regen. Für den Abend bestellen wir echte österreichische Wienerschnitzel. Geniessen den Abend mit Harald und seiner mexikanischen Frau.

17.April - Endspurt

Zuerst einen gemütlichen Kaffee und ein Schwatz. Danach geht’s an die Arbeit. Es ist noch nicht so heiss und die beste Zeit zum putzen. Zwischendurch gibt’s immer wieder eine Abkühlung im Pool. Die Reisetaschen sind mit Souvenirs vollgestopft. Nur noch ganz wenige Kleidungsstücke rein stopfen. Die Badehosen bleiben noch draussen! Die Homepage noch zum letzten Mal nachführen und ins Netz stellen. Lucky, der ‚Camper-Hund‘ liegt jetzt schon gemütlich unter dem MAN und wird das Fahrzeug während unserer Abwesenheit bewachen. Wir sind reif für die Schweiz! Morgen (Mittwoch 18. April) um 6 Uhr holt uns das Taxi ab und bringt uns zum Flughafen nach Cancun. Wir fliegen via Atlanta nach Zürich und werden am Donnerstag früh morgens in Zürich-Kloten landen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Familie und Freunden. Bis bald!